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Stormcatcher und Balvolt 01
 

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Laute Schreie, ängstliches Wimmern und das Brüllen der Menschen, die in dem kleinen Elfendorf wüten, nun die einfachen Hütten, die aus Ästen gemacht sind, Gestrüpp und Gras, in Brand setzen. Gellen gleich darauf erneut Schreie im Dorf auf, Elfen in Flammen stehen wie die Hütten, lichterloh brennen. Auch ein Junge von Zehn rennt aus einer der Hütten, seine Kleidung brennt, ebenso ein Teil seiner Haare, wälzt sich der Junge schreiend auf dem Boden, das Feuer so löschen kann, er aber vor Schmerzen liegenbleibt. Dains Augen sind weit aufgerissen, sieht er noch, wie die letzten Elfen von Schwertern getötet werden oder niedergeritten werden. Sieht er, wie menschliche Füße auf ihn zukommen, der junge Elf schneller zu atmen beginnt vor Panik, dann wird der Sand vom Wind aufgewirbelt, ein plötzlicher Sturm, der aufkommt, der Mensch von einer Böhe fast umgeweht wird, zurückstolpert. Wird er dann gerufen von den Anderen, Dain die Worte nicht verstehen kann, doch scheinen sie es nun eilig zu haben, vermutlich wegen dem starken Wind, reiten sofort davon, ein lautes, siegreiches Grölen noch bleibt, bis auch das verklingt. Der Wind beginnt sich nun wieder zu legen, je ruhiger der junge Elf wird, bis ihm schließlich schwarz vor Augen wird, der Schmerz zu stark war, als daß er noch bei Sinnen bleiben konnte.

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Wie gewohnt in seinem meilenverschlingenden Trab über die Ebenen laufend, knurrt Balvolt leise auf, als er Etwas fühlen kann ... schnell bleibt er stehen und schließt seine Augen, als er sich auf den Boden kniet und mit der Hand das leichte Beben der Erde erfühlen kann, das die Pferde der Menschen verursachen. Erst nach einigen Minuten steht er auf und blickt in die Richtung, in der die Menschen reiten - sieht auch in weiter Entfernung die Staubwolke, welche die Pferde aufwerfen und dann in die Gegenrichtung, aus der sie gekommen sind. Seine Augen ein wenig verengend, verstärkt sich sein Knurren noch ein wenig bei dem Anblick der langsam eintreffenden, kreisenden Schatten - die dunklere Wolke, die ihm zeigt, daß die Menschen irgendein Dorf niedergebrannt haben mußten. Gewohnheitsmäßig - und weil es so oder so in seiner Richtung liegt - läuft der Blitzformer dann weiter, das schmale Bündel auf seiner Schulter mit einem Ruck wieder zwischen die Schulterblätter werfend, während er sein Schwert von dem Haken an dem breiten Ledergurt nimmt, kampfbereit werdend, je näher er dem brennenden Lager kommt. Erst, als er schließlich kurz davor auf einer leichten Anhöhe steht, verhärten seine Züge sich noch beim Anblick der geschändeten, zerstückelten Elfenleichen - laut aufknurrend hängt er die große Klinge wieder an den Haken auf seinen Rücken und geht langsam herab, kniet bei der einen oder anderen Leiche, die keine eindeutigen, tödlichen Wunden aufweist. Plötzlich merkt er auf .... zieht die dichten Brauen tief in seine harten Augen, als erneut ein leises, fast nicht hörbares Wimmern an seine Ohren dringt. Schnell und geübt geht er dem Wimmern nach und stockt bei dem Anblick, der sich ihm nun bietet ... geht neben dem verletzten, jungen Elfen in die Knie und flucht leise beim Anblick der tiefen Brandwunden, die sich auf dem Gesicht und dem Körper des Jungen zeigen.

Ein wenig weicht die Schwärze um Dain, schlägt er leicht die Augen, auf, dann zusammenzuckt, einziger Gedanke ‚Mensch !', als er den Großen verschwommen sieht - versucht er sich leicht aufzurappeln, ängstlich wegzukrabbeln, um ihn herum ein erneuter Wind erwacht, wieder eine Böe kommt, die den Fremden umstößt, so heftig ist sie. Kriecht Dain weiter, bricht dann aber wieder wimmernd zusammen, sein Herz einfach nur rast, genau wie sein Atem, und der Wind um ihm und das verbrannte Dorf wird immer heftiger.

Mit einem lauten Aufknurren krallt Balvolt sich in die verbrannte Erde unter seinen Fingern und fängt seinen Fall so gut es geht ab - langsam richtet er sich auf und ballt ebenso langsam seine Rechte zur Faust, mit seiner Magie die Energie des sich um ihn bildenden Sturms aufsaugend und darin ballend. So schnell, wie die Luft um ihn wieder still wird, so schnell wächst das Wabern in seiner Hand - schlägt er die Faust laut aufknurrend in den Boden und läßt die Energie sich in einem lauten Donnern entladen. *Hör auf ! Ich bin kein Mensch und will dir helfen - wenn du leben willst, dann laß mich dir helfen ... willst du sterben, dann helfe ich dir auch dabei !!* Wütend, noch immer gereizt wegen der Energie, schlägt das Senden förmlich in die Seele des Jungen - jedoch klingt auch durch, daß er sich sorgt und es ehrlich meint.

Dain schlägt seine Arme weinend über den Kopf zusammen, der Fremde ihn Angst macht, und das Senden schockiert ihn fast, jedenfalls der zweite Teil davon. *Helfen....* Schwach antwortend, dann unter seinen Armen hindurchschaut, leise aufwimmert, als der Schmerz ihm wieder bewusst wird, der zuvor von der Angst des großen Fremden verdrängt worden ist. *Bitte.... Helfen....Es tut so weh...*

*Schhhh.... ich werde dir den Schmerz nehmen. Hab keine Angst mehr, Kleiner.* Leise in dessen Gedanken wispernd, wird Balvolt merklich ruhiger und seufzt leise .... kniet sich dann neben den verletzten Jungen und nickt unmerklich, seine Hand auf dessen noch gesundes Fleisch neben den Wunden legend. Fast im selben Augenblick erwacht ein weiteres Mal seine Magie, erfühlt er die Schmerzimpulse der verbrannten Nerven - blockiert sie vollkommen und sorgt dafür, daß sämtliche Impulsströme zu diesen Nerven unterbrochen sind und auch erst wieder funktionieren, wenn er die Schranken wieder öffnet. Erst jetzt nimmt er den Kleinen auf seine Arme und seufzt leise .... trägt ihn ein wenig weiter weg von den Bränden, leise zu ihm wispernd. "Hab keine Angst vor mir, Kleiner. Ich werde dir helfen ... dich beschützen."

Fast erleichtert seufzt Dain auf, als die Schmerzen nachlassen, fühlt er an den Stellen überhaupt Nichts mehr. Noch vom Arm des großen Fremden aus schaut er zu den verbrannten Hütten, sendet zu seinen Eltern, doch Nichts ist das, was ihm antwortet, außer der Lehre und Schwärze. Schluchzt er leise auf, nun wirklich zu weinen beginnt, Keiner mehr da war außer der Fremde. "Alle tot ?" Leise wispernd fragt, auch wenn er es schon wusste, so braucht er scheinbar eine Bestätigung.

"Ja, Kleiner - die Menschen haben sie Alle geschlachtet. Nur du hast überlebt - wie auch immer es geschehen sein mag." Mit den Worten setzt er sich an einen Stamm an der Seite und bettet den verletzten Jungen auf seinen Schoß - seufzt dann leise und streicht ihm über die unverletzte Wange, ihn mit der Linken sicher haltend. "Wie heißt du, Kleiner ? Ich werde Balvolt gerufen ...."

"Balvolt ?....Ich...ich bin ....bin ....Steppenbriese." Kämpft Dain mit sich, schluchzt immer wieder zwischen seinen Worten, kuschelt sich dann plötzlich an Balvolt, weint dann hemmungslos, die Tränen nur so in Strömen über sein Wangen rinnen. *Ich will, daß sie wiederkommen....*

**Sie werden nicht wiederkommen, Steppenbriese. Ihre Seelen ruhen in dem Wind, der um uns weht, den du atmest ... sie sind bei uns, auch wenn ihre Körper zu Erde werden. Weine, Kleiner .... zeige ihnen, daß du um sie trauerst, deine Tränen werden ihren Schmerz und ihr Leid wegwaschen und nur ihre Liebe um dich lassen.** Mitgefühl und eigene Trauer, die durch die geschlossenen Gedanken des Kriegers zu dem weinenden Jungen in seinem Arm fließen ... zärtlicher, als man es dem mit Krallen geschmückten Riesen zutrauen würde, birgt er den Verletzten an sich und tröstet ihn, streicht durch dessen langes, goldbraunes Haar und läßt ihn weinen, ihm seine Sicherheit gebend.

Dain weint wahrlich lange, solang, daß das Elfekind sich in den Schlaf weint, einfach zu erschöpft ist, um länger seine Augen offenzuhalten. Fliessen noch wenige Tränen in seinem tiefen Schlaf, ebenso ein wenig das Schniefen zu hören ist, die Finger der Rechten sich an den Haarzopf Balvolts klammern, Halt suchen im Schlaf.

'Armer Kleiner .... ich weiß, wie du dich fühlst. Ich werde für dich da sein, ich verspreche es dir, bei den Toten meines eigenen Stammes, ich werde für dich sorgen.' Leise, leicht wehmütige - doch ebenso starke Gedanken des Blitzformers, als er auf den unruhig schlafenden Jungen in seinen Armen blickt ... ihn dann behutsam auf den Boden legt und nun seinen Reisebeutel abnimmt, ebenso wie sein großes Fellcape und bettet den Jungen darauf, beginnt, dessen Wunden zu säubern und zu behandeln. Erst, nachdem er fertig ist, legt er sich selbst neben ihn und nimmt ihn behutsam in den Arm - birgt ihn an sich, seine beruhigenden Gedanken sendend, um dessen Schlaf zu erleichtern.

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Ein paar Stunden schläft Dain ruhig, bewegt sich dann wieder, ebenso der Wind in der Steppe auffrischt, je unruhiger das Kind wird. Wimmert Dain leise auf, fängt an zu schreien und zu zappeln, als würde er erneut versuchen, die brennende Kleidung zu löschen, der Wind dabei noch heftiger wird, sich langsam zu einem Sturm wandelt.

Fast sofort ist auch Balvolt aufgewacht und flucht innerlich leise ... umschlingt den Kleinen fest mit seinen Armen und sendet zu ihm, seine Sicherheit durchklingen lassend. **Hör auf ! Hier ist kein Feuer mehr - du brauchst dich nicht mehr fürchten, ich bin hier und beschütze dich !** Mit einem innerlichen Fluchen fühlend, wie die Winde sich aufladen und dunkle Wolken bilden, läßt der Elfenkrieger seine eigene Magie erwachen, zeigt sie sich auch in dem Irisieren seiner Augen - die Rechte in den sich bildenden Sturm stoßend, konzentriert der Schwarzhaarige die Ströme der Lüfte darin und entzieht den Winden so die Gewalt, läßt sie völlig zusammenbrechen und den Blitz, den er in seiner Hand hält, weiter entfernt in die Erde fahren, ein wenig schwerer atmend durch die Kraftanstrengung.

Mit einem Aufschrei erwacht Dain, keucht selber schwer, ist sichtlich verwirrt, weil er im ersten Moment nicht weiß, wo er ist, wer zu ihm gesendet hatte. Ein wenig schwer dringt die Erinnerung zu ihm durch, schluchzt das Kind einen Moment auf, bevor er bebend wieder ruhig wird. "Ich hab geträumt..." wispert, nicht weiß, daß er den Sturm verursacht hat.

"Ich weiß - und du solltest aufpassen, wenn du schlecht träumst, erwacht deine Magie, Kleiner. Wenn ich dem Sturm nicht die Macht genommen hätte, dann hättest du uns wegwehen können oder Schlimmeres. Hast du noch nicht gelernt, wie du deine Magie im Schlaf versiegelst ?" Keinerlei Vorwurf, der in seiner sanften, dunklen Stimme liegt - nur die Sorge, die er fühlt und ein wenig noch die Anstrengung, die ihm das vorige Gebrauchen seiner Magie kostete.

Ein wenig sprachlos schaut Steppenbrise in die Augen Balvolts, sein Mund sogar ein Stück offen steht. "Magie ?... Ich hab doch noch keine, bin zu jung, hat Papa gesagt." Versteht er im Moment gar Nichts, seine Unwissenheit auch in den Augen ablesbar ist.

Zuerst hebt sich nur eine Braue Nues, dann schmunzelt er leise ... streicht dem Jungen in seinen Armen mit der Nasenspitze über die Stirn und haucht ihm einen Kuß darauf, ehe er leise und verschlossen in dessen Gedanken wispert. **Doch, Steppenbriese. Du bist ein Sturmrufer, ein sehr starker sogar - selbst jetzt, untrainiert, ist deine Magie so stark, daß du schon ein Gewitter formen kannst. Wir haben Beide Glück, daß ich Blitzformer bin - so den Gewittern die Kraft nehmen kann, damit sie uns nicht schaden. Hab keine Angst, ich werde dir helfen ... auch in meinem Stamm gab es einst Sturmrufer, ich weiß, worauf ich achten muß, habe selbst Einige ausgebildet.**

**Papa und Mama waren auch Sturmrufer, er und Mama haben sich erkannt...Dann hab ich doch die Magie von ihnen bekommen......Du ?...Bringst du es mir bei, wie ich das mache, wenn ich wieder gesund bin ?** Hält sich Dain wieder an dem dicken Haarzopf fest, blickt wieder in die blauschimmernden Augen des Blitzformers.

Nur langsam löst Balvolt seinen festen Griff und betrachtet sich den Jungen in seinen Armen - nickt unmerklich und lächelt kurz und hart, ehe er leise in dessen Gedanken spricht, es jedoch ernst und liebevoll ist. **Ja, Kleiner. Ich habe es dir gesagt und ich halte, was ich sage. Ich werde es dich lehren - dich bei mir behalten, bis du auf eigenen Füßen stehen kannst. Ich weiß, wie es ist, sein Volk zu verlieren - und du bist jünger, als ich es war. Außer, du hast noch andere Verwandte, zu denen ich dich bringen soll - dann tue ich es und lasse dich in Ruhe.**

**Es gibt kein Anderen, ich bin ganz allein jetzt... Aber du bist bei mir... magst du wirklich, daß ich dann bei dir bleibe.. Du bist Krieger ?** Ein wenig Unglaube, was sollte so ein Riese von einem Elfen mit einem kleinen Kind wie ihm anfangen und doch muss er es ja glauben, denn Senden lügt ja nicht. **Ich will gern bei dir bleiben, du bist lieb... Auch wenn du grimmig aussiehst, Balvolt.** Schmiegt sich Dain an den großen Elfen, zeigt er, wie gern er ihn schon jetzt hat, fühlt sich sicher bei ihm.

Leise schmunzelnd, legt sich der Schwarzhaarige wieder hin und hält den Jungen dabei in seinen Armen .... streicht ihm sacht über das lange Haar und nickt unmerklich, leise zu ihm sendend. **Natürlich will ich dich bei mir haben. Nur wenn ich kämpfe, in einer Schlacht bin, sollst du im Lager warten - damit du nicht verletzt wirst. Und du hast es selber gesagt - ich bin Krieger, es ist gut so, daß ich grimmig aussehe, ich bin es auch gegen Jeden, der mich oder die Meinen verletzen will. Aber ich mag Kinder ... ich werde dir Niemals etwas antun, Steppenbriese. Und nun schlaf noch ein wenig, ich werde wachbleiben ... wir müssen bald gehen, die Menschen werden wiederkommen und es ist Besser, wenn wir dann nicht mehr hier sind.**

Als Balvolt die Menschen erwähnt, bebt Dain leicht, schluchzt fast wieder, sich dann aber beruhigt. "Ist mir recht....Ich mag keine Menschen mehr sehen." wispert, sich noch enger an den Riesen kuschelt, fast sofort wieder einschläft, diesmal traumlos bleibt.

'Das wirst du aber, Kleiner ... leider. Aber es ist nicht zu vermeiden.' Leise Gedanken Nues, ehe er ein leises Seufzen folgen läßt - den verletzten Jungen in seinen Armen schlafen läßt, froh, daß dieser nun wenigstens keinen Albtraum mehr halt.

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"Muss das sein ?...Ich mag die Menschen nicht und traue ihnen nicht, Nue....Und wenn du kämpfst, dann bin ich allein im Lager mit denen." Klammert sich Dain am Arm des Großen fest, waren die Brandwunden inzwischen verheilt, er einen neuen Stammesnamen bekommen hatte, nun statt Steppenbriese Stormcatcher heißt und die Seelennamen hatten sie in großen Vertrauen ausgetauscht, wie Vater und Sohn waren sie fast geworden. Nun stemmt er sich regelrecht in den Boden, auch wenn er weiß, daß er Balvolt nicht bremsen kann auf die Art, bettelt ihn an, nicht zu den Menschen zu gehen, seine Angst deutlich fühlbar ist, denn es ist das erste Mal, daß er nun Menschen wieder zu Gesicht bekommt seit er seinen Stamm an sie verloren hatte. **Bitte Adh.....Bitte, ich will nicht !!** Als er merkt, daß es wirklich keinen Zweck hat, lässt er los, hockt sich auf den Boden, so nun wirklich deutlich macht, daß er nicht dahin will, sogar eine leichte Brise erwacht, obwohl es bis eben noch total windstill war, die Augen Dains etwas glasiger wirken, seine Magie wieder ungewollt erwacht dadurch, daß er sich so aufregt.

Die Lippen leicht über die scharfen Fänge zurückgezogen, knurrt der Blitzformer leise .... packt sich dann seinen Schützling und setzt ihn sich einfach auf die Hüfte, schnappt kurz vor dessem Gesicht mit den Zähnen und spricht ernst und hart in dessen Gedanken, keinen Widerspruch mehr duldend. **Hör mir GUT zu, Lhad - du weißt, daß ich geduldig war, mehr als nur das ... aber wir brauchen Geld, um uns Unterkunft und was zu Beißen kaufen zu können und Geld fällt nicht vom Himmel ! Ich bin kein Dieb oder Räuber - ich bin ein Krieger und verdinge mich als Söldner und damit Basta ! Vor den Menschen hier brauchst du keine Angst haben - sie kennen mich, wissen, daß mit mir nicht zu spaßen ist und wer es auch nur wagt, dich schief anzusehen, dem brech ich die Knochen ! Du wirst, während ich kämpfe, in dem kleinen Zelt bleiben, das ich zugewiesen bekomme - dort bist du sicher und dort wird dir auch Niemand was tun - kannst du in Ruhe darauf warten, daß ich wiederkomme ! Und HÖR auf, die Winde zu rufen - du weißt so gut wie ich daß ich meine Magie hier nicht wirken kann, ohne daß es auffällt, sag mal hast du die vergangenen Wochen denn Nichts gelernt ?!!**

Dain beisst sich leicht auf die Lippen, leicht wegschaut, weil Nue wirklich beängstigend ist im Moment. Fast trotzig antwortet er ihm dann. **Doch hab ich was gelernt.... Tut mir leid, Adh... Aber ich hab doch so Angst.** blickt er den Erwachsenen nun an, sich noch immer auf die Lippen beisst, der wenige Wind nun wieder abflaut, die Ruhe, die davor war, nun wieder einkehrt. **Aber..... ** setzt er an, schweigt dann, bevor er erneut ansetzt. **Aber warum jagen wir uns nicht was, wenn wir Essen wollen.... Geld ist nur für Menschen wichtig.** Spielen seine Finger mit dem breiten Zopf, es noch immer ein wenig trotzig wirkt, wie Dain sich benimmt.

**Weil die Herden hier den Menschen gehören ? Und weil ich eine neue Scheide und einen neuen Schwertgurt brauche, du brauchst einen Bogen und Pfeile, wir Beide neue Kleidung. Ein Zelt bräuchten wir auch, es wird bald Winter werden und dazu noch Decken und eine ganze Menge mehr. Und am Allerbesten wäre ein Pferd, dann müssen wir den Mist nicht schleppen, noch besser zwei Pferde, dann könnten wir reiten. Und außerdem - über die Flüsse kommt man auch nicht umsonst oder in die Städte .... wir brauchen Geld, auch wenn du bisher gut ohne es auskamst. Aber hier sind keine Elfendörfer, leider ... und selbst die geben Nichts völlig umsonst.** Leise in seinen weicher werdenden Gedanken seufzend, faucht Nue einen Söldner, der ihn anrempelt, mehr als nur wütend an - springt dieser fast beiseite und lockert unwillkürlich seinen Dolch, steckt ihn aber ebenso schnell wieder ein, als auch Nue seinen Langdolch blitzschnell aus der Oberschenkelscheide zieht und ihn dem Söldner an den Hals hält, dieser sich entschuldigt und sofort weiterläuft. **Du brauchst keine Angst haben, mein Junge - Niemand wird dir Etwas tun, dafür werde ich sorgen. Eigenhändig.** Völlige Selbstsicherheit, die sich in seinen Gedanken zeigt - dann verstummen sie, als Nue an dem Pult des Heuerers angelangt ist und zu dem Soldaten herabsieht .... verengen seine kalten, blauen Augen sich merklich, als er ihm nun seinen Dienst als Söldner anbietet und den Sold aushandelt, sowie Verpflegung und ein einzelnes Zelt für sich und seinen Sohn. Das anfängliche Zögern des Heuerers legt sich schnell, als er aufsieht und die Tattoos bemerkt, den Namen des Kriegers hört - schnell hat er in den Vertrag die nötigen Klauseln eingefügt und gibt die zwei Ausführungen nun dem Elfensöldner, unterschreibt er Beide und läßt sie auch gegenzeichnen, steckt seine Ausfertigung dann ein und nickt, als ihn der Heuerer zu den anderen Soldaten weiterschickt.

Dain klammert sich an Balvolt, zittert ein wenig, kaum wagt, sich umzusehen. Hört er die Menschen lachen, die zu Nue blicken, irgend Etwas erzählen, das Dain nicht versteht, weil er die Menschensprache nicht kann. Klingt es aber zum Teil wie ein Frotzeln, warum auch immer, denkt sich der Junge Elf. **Nue ?...Worüber lachen sie... sie Frotzeln oder ?...Ist das wegen mir ?**

Einem seiner älteren Kampfkameraden, den er noch aus anderen Schlachten kennt, in die Hand einschlagend, lächelt der Schwarzhaarige hart - nimmt dann einen der frotzelnden Menschensöldner und drischt ihn kurz mit dem Schädel gegen einen anderen Frotzler, lacht dann ebenso auf und streicht kurz durch das lange Haar des Jungen, leise zu ihm wispernd. "Ja, sie frotzeln - ärgern mich ein wenig und ziehen mich auf, wo ich denn so schnell einen Sohn herbekommen hätte und wo ich ihn all die Jahre verborgen hätte. Ich werde ihnen nun erklären, daß ich dich halt jetzt dabeihabe, anlerne und es Niemand wagen soll, dich anzufassen, weil er sonst Ärger mit mir bekommt." Nun wieder laut - in der Menschensprache sprechend, sieht man schon an den harten, doch noch immer freundlichen Gesichtern der Söldner, daß diese es akzeptieren - nicken schließlich auch die Soldaten, als Nue laut aufknurrt und weichen ein wenig zurück, was dem Elfenkrieger ein kurzes Nicken abringt.

Dain hat nun doch ein paar Blicke gewagt, die anderen Sölner mit den freundlicheren Gesichtern angesehen, klammert er sich nun wieder an Nue, als er durch die weichenden Soldaten zum Zelt geht. **Ich bleib die ganze Zeit im Zelt.... Ich geh nicht raus.** Noch immer die leise Furcht, doch ist es weniger geworden, zuckt er zusammen, als es irgendwo scheppert, ein tollpatschiger Knappe ein paar der metallenen Brustpanzer umgestoßen hatte, Dain nun wieder zu zittern beginnt, es alles so laut ist hier. Wird das Beben weniger, weil er nun beim Blinzeln sieht, daß im Lager der Söldner noch zwei oder vier andere Jungen sind, doch sind es Menschenkinder, die ihn um sicher ein bis zwei Köpfe überragen.

Immer wieder beruhigend über den Rücken des Jungen auf seinem Arm streichend, geht Nue durch die Zelte und schmunzelt schließlich leise, als zwei der Jungen sofort auf ihn zurennen - fängt sie mit seinem freien Arm und lacht leise, ehe er über die Köpfe der beiden Jungs wuschelt und sie leise anspricht. "Karl und Eberhard ... ich habe vorhin schon euren Vater gesehen, ihr seid gewachsen ! In ein paar Jahren könnt ihr ihm schon auf dem Feld helfen, wenn ihr euch weiter so anstrengt." Bei dem leichten, doch stolzen Erröten der Jungs auflächelnd, wird es zu einem weiteren Schmunzeln, als er dann die fragenden Blicke zu dem jungen Elfen auf seinen Armen sieht - nickt unmerklich und spricht leise zu ihnen. "Das ist mein Sohn, Stormcatcher - er ist noch jung und kann eure Sprache noch nicht. Und er hat Angst vor so großen, jungen Kerlen wie euch, das ist das erste Mal, daß er mich in eine Schlacht begleitet." **Hab keine Angst, Lhad ... ich kenne die Jungs schon, seit sie geboren sind, ebenso wie ihren Vater - es ist der Söldner, den ich zuvor begrüßte. Sie werden dir Nichts tun, du wirst für sie wie ein Cousin sein.**

**Cousin ?** Unsicher blickt Dain zu den beiden Jungen, die für ihn wirklich ziemlich groß wirken. Vertraut er aber auf die Gedanken von Balvolt, musste es stimmen, wenn der sagte, daß sie nett sein, ihm Nichts tun würden, aber seine Unsicherheit bleibt noch immer in ihm. **Aber ich kann sie nicht verstehen..... Die Sprache ist so ...so.. ich weiß nicht, sie klingt komisch.** Ist ein wenig Skepsis in den Gedanken, der Junge nicht weiß, ob er das je verstehen würde, die Elfensprache viel klangvoller ist.

Dain jetzt herablassend, schmunzelt Nue wieder, als die Jungs verdutzt gucken, da der junge Elf so klein und schlank im Vergleich zu dem großen Krieger ist - dann halten sie ihm ihre Hände hin, lächeln hart doch ehrlich und begrüßen ihn so. **Du wirst es schon lernen, mein Junge ... ich kenne Dutzende von Menschendialekten. Und die beiden Jungs hier werden dir ihre Sprache schon beibringen, sei dir sicher. Und jetzt ... gib ihnen die Hand, sie begrüßen dich - haben dich schon angenommen, wie ich es mir dachte.**

Ein kurzer Blick rauf zum Gesicht von Nue, dann blickt Dain auf die Hände der Jungen, seine zögernd ausstreckt, die Jungen sie vorsichtig ergreifen, Etwas zu ihm sagen und lächeln, er erwidert das Lächeln, sein Herz deutlich bummert, ihm bis zum Hals schlägt. **Ich wusste nicht, daß Menschen so nett sein können..... Was haben sie gesagt ?**

**Der Blonde sagte "Hallo, ich bin Karl." und der Braunhaarige sagte "Hallo, ich bin Eberhard.", sie haben dich einfach begrüßt. Und natürlich können sie nett sein - egal bei welcher Rasse, es gibt überall Nette und Grausame. Ich frage mich nur, wo - ah, da ist sie ja !** Laut auflachend, fängt Nue die große, blonde Frau, die nun aus dem Zelt stürzt und ihm regelrecht in die Arme fällt, ihn umarmt ... dann zu ihm aufsieht und glücklich lächelt, erst dann verdutzt auf den Jungen sieht und sich zu ihm herabkniet, ihn anlächelt - einfach in den Arm nimmt und herzlich drückt. "Nue, was hast du denn da angeschleppt ?!" "Hallo, Karen ... wie ich sehe, gehts euch gut, ich habe Mace schon vorne begrüßt. Das hier ist mein Sohn, Stormcatcher - er hat die Menschensprache noch nicht gelernt, dies ist die erste Schlacht, in die ich ihn mitnehme, er hat noch viel zu lernen." Erst nach seinen Worten sendet der Blitzformer zu seinem Schützling ... klingen seine Sicherheit ebenso hindurch wie die väterlichen Gefühle, die er diesen Menschen gegenüber hegt. **Hab keine Angst - das ist Karen, die Mutter der Beiden, auch sie habe ich aufgezogen.**

Total überumpelt fühlt sich der junge Elf, die Frau ihn zu schnell gepackt und an sich gedrückt hatte. Schaut er die blonde Frau mit großen Augen an, die ihn gleich so mütterlich gedrückt hatte. "Ka... Karrrrreeeeeeeen...Karen." in der Menschensprache fast nur wispert, nicht sicher ist, ob es richtig ist. **Sie ist nett.... ** Lächelt er wieder scheu, hält sich aber unbewusst an der Lederhose von Nue fest, als bräuchte er diesen Halt noch ein wenig, um sich wirklich sicher zu fühlen.

Ein wenig verdutzt sieht die Frau auf den jungen Elfen, ehe sie liebevoll zu lächeln beginnt, schließlich regelrecht strahlt. "Ja, das ist richtig - ich heiße Karen. Und du bist Stormcatcher. Kommt, ich habe gerade gekocht - und es ist genug für den Kleinen und auch deinen großen Magen da, Nue." Nun wieder aufstehend, streicht die ältere Menschenfrau Dain sacht durchs Haar und scheucht ihre eigenen Jungen zurück in das Zelt - lacht Balvolt wieder auf und legt seinen Arm um seinen Zögling, schiebt ihn ins Zelt und setzt sich mit ihm an den großen Tisch, sein Schwert und den Reisebeutel zur Seite legend. **Das war sehr gut, Kleiner ... und halte dich nicht zurück, Karen kocht hervorragend, auch wenn ich normalerweise das Fleisch lieber roh esse. Sie wird sich um dich kümmern, wenn ich in der Schlacht bin - und die Jungs ebenso, da kannst du dir sicher sein. Sie werden dir Nichts tun und Jeder, der es versucht, ist auch ihr Feind.**

Noch während die Jungen ins Zelt gescheucht werden und Nue Dain hineinschiebt, versucht er seinen eigenen Namen in der Menschensprache auszusprechen, doch das eher für sich. Hört er aber auf, als er den großen, gedeckten Tisch sieht, ihm leicht der Kiefer herunterklappt, seine Augen noch größer werden als so schon. Klettert er schließlich auf den Stuhl neben Nue, kniet sich darauf, sich auf seine Unterschenkel setzt, damit er Alles überblicken kann, sein Magen leise aufgrummelt. "So viel ... und es riecht lecker..." zu Balvolt wispert, dann gleich nach einem Stück Fleisch grabscht, es in beide Hände nimmt und anfängt zu essen, die Stücke mit den Zähnen herausreißt.

Laut auflachend, dauert es einen Moment, bis Nue sich wieder beruhigt ... dann das Brett mit seinem Fleisch annimmt und dankbar zu Karen nickt, selbst zu essen beginnt und leise dazwischen zu dem jungen Elfen in ihrer Sprache spricht. "Ja - ist es. Und halte dich nicht zurück, wir werden hier bleiben, ich teile den Sold mit Mace, so wie früher. Ah, wenn man von ihm spricht - sobald das Essen fertig ist, kommt er her." Nun breit grinsend den heftigen Schulterschlag des Söldners ebenso heftig erwidernd, nickt Nue, als der braunhaarige Menschenkrieger sich neben ihn setzt und seinen Morgenstern auf die Seite stellt - seine Frau hart und verlangend küßt und dann das Brett mit Fleisch entgegennimmt, nun ebenso wie sie Alle zu essen beginnt, mit Nue aushandelt, daß sie es wie früher halten werden, die Zelte zusammenlegen ebenso wie den Sold.

Zurückhalten tut sich Dain nicht im Geringsten, er isst, als wenn er ein Loch im Magen hätte. Lauscht er aber aufmerksam den fremden Worten, die gesprochen werden, blickt öfter seitlich ein wenig umher, seine Neugierde langsam zu wachsen beginnt. Als er satt ist, krallt er sich den großen Becher mit Wasser, trinkt ihn auf einen Zug aus, leise aufstößt, als er satt und voll ist. **Nue...ich muss mal ... wo kann ich denn hin ?**

**Warte ...** "Karl - bring Stormcatcher bitte zu den Latrinen, ja ?" Auf die Worte sofort aufstehend, nickt der blonde Junge und lächelt kurz zu dem jungen Elfen - nimmt ihn von dem Stuhl herab und dann die schlanke Hand, zieht ihn aus dem Zelt heraus und zwischen den anderen Zelten weiter, bis sie an einer Sickergrube am Rand des Söldnerlagers am Palisadenzaun anlangen, Karl einfach zu den Zelten nickt, die dort stehen. "Hier - ich hoffe, es reicht, ich warte hier." Bei den letzten Worten kurz auf sich zeigend, und dann auf den Boden, versucht der Menschenjunge ihm klar zu machen, daß er genau hier auf ihn wartet - nickt dann ein weiteres Mal auf eines der Zelte, aufmunternd lächelnd.

Dain hat sich mitziehen lassen, kuckt ein wenig komisch zu Karl auf, versteht dann, lächelt als Antwort, bevor er in das eine Zelt geht, fast hineinschleicht, leicht die Nase rümpft. ‚Was ist denn das ?' Ist dort ein Balken über eine Grube, ihm ein Gebüsch deutlich lieber wäre und ein paar Blätter zum Abwischen, doch hier ging das nicht. Seufzt er leise, als er seine Hose runterzieht, sich auf den Balken setzt um sich zu erleichtern, dann schnell begreift, wofür die Wassereimer und Schüsseln und Lederfetzen da sind. Wäscht er sich damit herab, wirft den Fetzen dann zu denen, die schon in der Grube liegen. Als er fertig und sauber ist und natürlich auch wieder angezogen, schlüpft er aus dem Zelt und wieselt zu dem blonden Jungen, sofort dessen Hand wieder nimmt. "Nue.... Schnell zurück will ich." In seiner Sprache spricht, nur Nue in der Menschensprache gesprochen hat, so gut es geht, deutlich nervös am Arm von Karl herumzupft.

Mit einem Nicken zu verstehen gebend, daß er kapiert, was der Schlankere will, nimmt Karl dessen Hand und zieht ihn wieder zurück .... verhält nur Einmal, als einer der anderen Jungen aus den Söldnerfamilien ihn gehässig beschimpft und drischt ihm seine Faust ins Gesicht, nickt, als dieser dann zu Boden geht und sich entschuldigt. Erst, als er wieder in dem Zelt seines Vaters ist, schiebt er Stormcatcher sacht zu Nue und geht zu Mace - sagt ihm Bescheid und erntet dafür ein kurzes, liebevolles Wuscheln der Haare, ehe der Menschenkrieger sich wieder zu dem Elfen wendet und mit ihm spricht, Nue unmerklich nickt und dann den schlanken, jungen Elfen aus seinen Schoß setzt. "Mace hat mir gerade erzählt, daß sein Kleiner ein kleines Exempel statuiert hat .... nun hast du Ruhe, mit seinen Beiden will sich Keiner anlegen, weil sie stärker sind als die anderen Jungs."

"Das glaub ich gern... Du hättest das mal sehen sollen... die Nase hat er dem anderen Jungen gebrochen....Nur einmal hat er zugeschlagen und dann war der Andere ganz ruhig und hat was gemurmelt." Erzählt Dain leicht aufgeregt, aber auch bewundernd, wegen der Stärke des Menschenjungen.

Ein weiteres Mal huscht ein Schmunzeln über die Züge des Blitzformers - dann nickt er unmerklich und antwortet ihm leise. "Das wundert mich nicht ... Mace hat die Jungs gut ausgebildet, Eberhard ist sogar noch stärker, wird im nächsten Sommer schon in den Schlachten kämpfen, an der Seite seines Vaters. Du kannst viel von ihnen lernen, du bist zwar nicht so stark, aber manche Technik könnte auch dir helfen." Dann sieht er auf, als Karen die Platten abräumt und die Kinder zu sich ruft - setzt auch Stormcatcher auf den Boden und nickt zu ihr, leise dabei wispernd. "Mithelfen - du wirst ebenso wie die beiden Jungs beim Abtrocknen helfen und auch sonst, wenn sie Arbeit für dich hat. Ich denke, das kennst du, also trödel nicht ....."

"Doch....doch... Abwaschen haben wir auch gemacht... Töpfe zum Kochen, im Fluss oder mit Sand, kommt drauf an, wo wir waren. Und Zelte auspacken und aufbauen und wieder zusammenpacken." Lächelt er stolz, weil er es kennt, geht dann etwas schüchtern zu Karen, blickt sie an, wartet, was sie ihm als Aufgabe geben wird. Lächelt er, als sie ihm ein Tuch gibt, dann die erste der Platten, die er abtrocknen kann, er es auch sehr gewissenhaft tut, die Platte dann an Karl gibt, der sie dann wegstellt.

Nur ein unmerkliches Nicken, als Balvolt sieht, wie der Kleine sich einfügt ... dann wendet er sich zu Mace um und sein Lächeln vertieft sich, wird stolzer, als er nun leise mit ihm zu reden beginnt, sich nach der Schlacht erkundigt - nach dem Heer, in dem sie Beide sich nun verdingen. Erst, als es dunkel wird, merkt der Elfenkrieger auf und blickt zu den spielenden Jungs, lächelt unmerklich .... ruft Stormcatcher nun zu sich und erhebt sich, sein Reisebündel aufnehmend. "Komm, Junge - Heute Nacht sind wir noch in unserem eigenen Zelt, erst Morgen werden Mace und ich es zusammenlegen."

Storm seufzt leise, die zehn Murmeln auf den Boden legt, die er geborgt bekommen hat für das Spielen, auch wenn er sie gern behalten hätte, weil sie so schön glänzen, auch wenn sie nicht aus Glas waren, so waren sie aus Ton und bunt angemalt. Winkt er den zwei Jungen dann, kommt gleich zu Balvolt, mit ihm das Zelt verlässt. **Das Spiel mit den Murmeln macht Spaß... Man muss die von den Andern wegschnippen und kann die dann behalten.... Zehn Stück hab ich gewonnen gehabt.** Erzählt er stolz, blickt beim Gehen zu Nue auf.

Dieser bleibt zwei Zelte weiter stehen und hält ihm die Zeltklappe auf, läßt sie hinter sich wieder herab und nickt kurz zu der einfachen Feldpritsche ... setzt sich dann darauf und nimmt seine Armschoner ab, legt sie zu seinem Bündel und dem Schwertgürtel, die große Klinge neben sich in den weichen Boden rammend, damit er sie im Notfall sofort zur Hand hatte. **Ja, ich kenne es ... ein herrliches Spiel, einfach, doch es macht Spaß. Und wenn du möchtest - von dem ersten Sold besorge ich dir eigene Murmeln, dann macht es noch viel mehr Spaß, weil man seine Sammlung erweitern, sie tauschen kann. Aber jetzt wirds Zeit, Lhad .... es ist spät und wir sollten schlafen, Morgen bei Sonnenaufgang heißt es wieder aufstehen.** Einladend hält ihm Nue seinen Arm offen, während er nun auch die Stiefel beiseite stellt und sich hinlegt - darauf wartet, daß der junge Elf zu ihm kommt und sie schlafen können, da am nächsten Tag eine Menge Arbeit auf sie warten würde.

Dain reißt seine Augen auf bei dem Senden. "Eigene Murmeln ?.....Wirklich ?" Kann er es kaum glauben, zieht nun schnell seine Stiefel aus, kommt zu dem Bett, legt sich dicht an Balvolt. Kuschelt der junge Elf sich an ihn, lächelt überglücklich. **Danke Adh....Ich bin auch ganz artig und hab keine Angst mehr hier.**

**Keine Angst zu haben ist so wenig gut wie zuviel. Nur mußt du nicht Alles und Jeden fürchten, Mace und seine Familie zum Beispiel nicht. Halte dich immer bei ihnen, wenn ich nicht da bin, dann wird dir Nichts passieren.** Beruhigende Gedanken des Älteren, ehe er langsam in seinen Wachschlaf fällt ... den Arm eng und warm um den Schlankeren geschlungen hat, an sich hält und mit seinem Körper wärmt.

** Ist gut...** antwortet Dain noch, schläft dann auch gleich müde ein, der Tag mehr als anstrengend und aufregend für den jungen Elfen war, er sich aber irgendwie schon auf den Nächsten freut.

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