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”Der Eisriese Irtahir” 02
 

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Kapitel 2

 

 

Der junge Krieger indes bebte leicht, als Lairan innehielt und zog den Fellmantel enger um seine Schultern, damit man es nicht bemerkte. Ein jeder Krieger wußte, daß die Männer sich manchmal den Druck nahmen, da die Frauen in einer Schlacht nichts zu suchen hatten. Manche fanden sogar Gefallen daran und blieben Gefährten – oftmals waren dies die besten Krieger, denn sie hielten sich den Rücken frei und die Sicherheit ihres Vertrauens ließ sie stärker werden.

Doch Luhil wußte auch um etwas anderes: Die Männer des Nordens beteten zu dem Eisriesenkönig, gerade in der Schlacht – sie baten um Kraft und Mut, doch manchmal riefen sie ihn auch an, wenn sie ihre Manneskraft stärken wollten. Denn auch wenn die Krieger, die Irtahir zuletzt in einer Schlacht kämpfen sahen, schon seit vielen Generationen unter den Toten weilten, so wußten doch alle um die gewaltige Manneskraft des Eisriesenkönigs, die selbst die eines Nordhengstes übertreffen sollte.

 

"War ... war er wirklich so mächtig gebaut, wie man es munkelt ? Stimmen die Legenden, Lairan ?"

 

Ihm antwortete zunächst nur eine gesenkte Braue des Kelten ... doch dann nickte er auf die Frage des jungen Kriegers und rollte kurz mit den Schultern, da das vorherige Massieren des Fremden ihm wohlgetan hatte.

 

"Ja, die Legenden stimmen – und ich glaube, er übertrifft sie noch. Doch es mag auch meine Angst gewesen sein, die mich Dinge glauben ließ, die vielleicht anders waren. Für mich war er jedoch größer als alles, das ich bisher sah – gewaltig, mächtig und so furchteinflößend, daß ich zitterte. Ich rechnete schon damit, daß er mich sofort nehmen würde ... doch er dachte nicht daran, er knurrte nur und begann schließlich, an mir zu schnuppern."

 

Allein schon der Gedanke ließ einen Schauer über die Haut des Schwarzhaarigen rieseln, doch dann hatte er sich wieder unter Kontrolle und sprach mit harter Stimme weiter, während sein Blick weiterhin im Feuer verweilte.

 

"Er kam so nahe an mein Gesicht – ich schloß die Augen und versuchte, mich nicht zu rühren, als er direkt an meinem Hals schnupperte und dabei die Lippen wieder öffnete. Ihm schien zu gefallen, was er roch ... ich hörte und spürte, wie sich ein dunkles und fast weiches Grollen aus der Brust des Eisriesen löste und fühlte seinen heißen Atem, wie er mir über das Gesicht strich. Ich erwartete, daß er so stank wie die anderen Eisriesen oder die Krieger des Fuchsclans - aber er roch anders, besser ... wilder. Er kam so nahe, daß ich seine Nase und seine Lippen an meiner Kehle fühlen konnte und ich schloß meine Augen so fest, daß kein Licht mehr hindurchkam. Doch ich konnte ihn fühlen – seine Männlichkeit, die noch immer an meinen Bauch drückte und auch seine Hand, mit der er mich in den Fellen hielt. Ich fühlte die harten, kühlen Krallen, wie sie leicht in meine Haut ritzten ... und plötzlich seine Zunge, als er über die wieder aufgebrochenen Kratzer leckte und das frische Blut genoß. Noch niemals zuvor hatte ich so etwas erlebt, es war ..."

 

Lairan verhielt abrupt – dann strich er sich über das Gesicht und atmete tief ein, schloß die Augen und rief sich eisern zur Ruhe. Der Fremde, der bisher aufmerksam neben ihm gesessen und zugehört hatte, bemerkte dies wohl – und als er leicht zwischen den Lippen einatmete, huschte ein Lächeln über die feineren Züge, denn er roch mit seinen feinen Sinnen, daß allein schon das Erzählen dafür sorgte, daß der Körper des Schwarzhaarigen auf die gleiche Art wie damals reagierte. Doch der Fremde sagte nichts, da die anderen Krieger am Feuer es nicht bemerkten ... und er wollte sich nicht verraten, so daß es besser war, zu schweigen. Auch der Kelte bemerkte die Reaktion des Fremden nicht und nach einigen Herzschlägen fand er schließlich wieder die Kraft weiterzuerzählen, und die Flammen des Lagerfeuers mit seinen tiefblauen Augen zu bannen.

 

"Es war neu und fremd – doch auf eine animalische Art sprach es mein Innerstes an, meine Instinkte. Selbst die Lippen der schönsten Kurtisane aus dem Süden konnten nicht solche Schauer über meinen Körper rieseln lassen, wie es die raue Zunge des Eisriesen vermochte. Zu fühlen, wie er das Blut von meiner Haut leckte und genoß ... seinen heißen Atem und das weiche Grollen, das man selbst in seinen Lippen spüren konnte, es überrollte mich und ich konnte nicht verhindern, daß ich leise aufstöhnte.

 

Er schien nur darauf gewartet zu haben und kam wieder hoch zu meinem Hals, um ein weiteres Mal daran zu schnuppern. Ich kam mir vor wie die hilflose Beute eines Tigers ... ich lag zwischen seinen Pranken und fühlte immer wieder die scharfen Reißzähne an meiner Haut. Doch er verletzte mich nicht – er schien es zu genießen, nur zu lecken und leicht zu knabbern, mich zu reizen und dazu zu treiben, alles zu vergessen."

 

Erneut rieselte ein Schauer über den kraftvollen Körper des Kämpfers, der mit seiner Größe und Kraft selbst unter den rothaarigen Nordmännern um sich herum herausstach – ein Anblick, der den Anderen um das Feuer nur zu gut sagte, wie tief dieses Erlebnis den Kelten erschüttert haben mußte.

 

"Ich konnte es nicht verhindern, mein Atem vertiefte sich ebenso wie der des Eisriesen ... ich wurde erregt und stöhnte leise, als er über meine Brust zum Bauch leckte und schließlich in die Bauchmuskeln biß. Er drehte sich leicht und hielt meine Hände mit seiner linken Pranke über meinem Kopf auf den Fellen fest ... so gefesselt, hatte er mit der Rechten leichtes Spiel und fing nun an, die scharfen Krallen über meinen Bauch weiter runter streichen zu lassen, ehe er sie um meine inzwischen harte Männlichkeit schloß. Das Horn seiner Krallen war kühl, kühler als seine Fingerspitzen ... aber mehr als das hatte ich Angst, daß er sie in mein Fleisch schlagen würde und schrie leise auf, doch als er stattdessen mit einer Kralle in die Öffnung an der Spitze meiner Erregung eintauchte, wurde mein Angstschrei zu einem hocherregten Stöhnen. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gespürt – ich wußte nicht, ob ich ihn darum bitten sollte, aufzuhören ... oder darum anflehen, mir mehr zu geben.

 

Ich konnte nicht mehr denken – ich wurde schier überflutet mit Reizen und als ich schon dachte, daß ich nicht mehr aushalten konnte, wurde ich von ihm ein weiteres Mal eines Besseren belehrt.

 

Er drehte mich mit der gleichen Leichtigkeit auf den Bauch, wie wir es mit Kleinkindern tun und hielt mich durch die noch immer in seiner Pranke liegenden Hände fest. Doch seine andere Hand streichelte nun über meine Schenkel und ich öffnete sie ihm, beachtete nicht mehr, daß ich mich ihm regelrecht darbot und schrie ein weiteres Mal auf, als er nun mit seiner Zunge über meine Erregung weiter heraufleckte und schließlich verhielt. Ich zitterte am ganzen Leib, da ich nicht wußte, was er tun würde – aber als ich es fühlte, schrie ich ein weiteres Mal auf, denn es war so unerwartet schön, daß ich vor Lust fast barst. Hätte ich in dem Moment denken können, wäre ich vor Scham vergangen ... doch ich konnte es nicht und so öffnete ich mich ihm weiter, damit er ein weiteres Mal mit seiner rauen Zunge über den Eingang an meinem Hintern lecken konnte.

 

Und er tat es auch ... es schien ihm mehr als nur zu gefallen, mit mir zu spielen, bis ich vor Lust fast verging. Immer wieder leckte er auch über meine harte Männlichkeit, die in die Felle gepreßt lag, brachte mich immer wieder bis an die Grenzen meiner Lust und ließ mich danach wieder fallen, ohne mir Erlösung zu schenken.

Ich wußte, daß er nur mit mir spielte ... aber es kümmerte mich nicht, es war mir egal, solange ich ihn nur fühlte und das harte, dunkle Grollen hörte. Doch es kam mehr ... als ich schon dachte, ich könnte nicht mehr, drang er mit seiner Zungenspitze in mich ein und ich schrie erneut leise auf – als er sich zurückzog, war es wie ein Verlust und ich krallte mich so gut ich es vermochte, in die Felle unter meinen Händen, schrie ein weiteres Mal, als er erneut mit der Zunge in mich drang und merkte gar nicht, daß er damit begann, mich auf etwas völlig anderes vorzubereiten.

 

Dies erkannte ich erst, als ich anstatt seiner Zunge eine der kühlen Krallen fühlte, die durch meinen mittlerweile entspannten Ring drang ... gefolgt von seinem Finger, der tieferkam und mich vor Angst und Lust erschauern ließ. Ich hatte Angst, mich zu bewegen ... diese Kralle konnte mich von innen heraus zerfleischen und so hielt ich still, auch wenn alles in mir danach schrie, mich zu bewegen. Doch er nahm mir die Entscheidung ab und brachte noch einen weiteren Finger in mich, so daß ich ein weiteres Mal aufschrie, da dieses Gefühl so stark war. Ich hatte noch nie einem Krieger erlaubt, mich zu nehmen – doch dem Eisriesen war ich ausgeliefert, hilflos in meiner Angst und Lust, nicht einmal eine Spur meiner sonstigen Kraft war geblieben.

 

Ich keuchte und versuchte, mein heftig schlagendes Herz wieder ruhiger zu bekommen, auch wenn es vergeblich war ... ich bemerkte nicht einmal, wie der Eisriese sich bewegte und über mich kam, erst, als er mir mit der Nase die Haare aus dem Nacken strich und seinen heißen Atem in den Nacken hauchte, fühlte ich seinen riesigen Körper über mir und stöhnte leise, während meine eigene Erregung unter mir gefangen war.

 

Seine scharfen Reißzähne gruben sich in meine Nackenmuskeln und ich reagierte instinktiv und wurde weich – ich wußte, daß ein Biß genügte, um mein Genick zu durchtrennen, doch er hatte anderes im Sinn, so schnell sollte es nicht vorbei sein. Stattdessen nutzte er es, um einen weiteren Finger in mich zu bringen, so daß ich dachte, er würde mich zerreißen ... niemals hätte ich gedacht, dies erdulden zu können, doch als er mit einem Finger tief in mir etwas berührte, verbrannte der Schmerz und alles andere in einem gleißenden Feuer weißer Lust. Ich fühlte, wie er stärker zubiß und meine Haut den scharfen Fängen nachgab ... mein Blut floß heiß über meinen Hals herab und ich fühlte, wie er es aufleckte und trank, während seine langen Haare sich mit den meinen verwoben und nurmehr sein heißer Atem und der herbe Geruch seines Körpers wahrzunehmen waren. Dann berührte er ein weiteres Mal diesen Punkt und ich schrie auf – ich brannte, doch es war nicht genug, so daß ich anfing, ihn atemlos zu bitten, auch wenn ich nicht wußte, um was ich ihn eigentlich bat.

 

Er schien es jedoch zu wissen ... der Eisriese knurrte erneut und biß mich in den Nacken, stärker als zuvor, während er seine Finger aus mir zurückzog. Ich konnte nicht verhindern, daß ich aufschluchzte – doch gerade, als er sie völlig herausgezogen hatte, begann etwas noch größeres mich auszufüllen und ich keuchte, als ich begriff, daß er nun mit seiner enormen Härte in mich kam. Aber er zerriß mich nicht ... es ... schmerzte, doch nur einen Moment, ehe er wieder diesen Punkt in mir striff und nicht mehr losließ. Es war unbeschreiblich – ein stetiger Strom gleißender Lust, bis er völlig in mir war und dunkel an meinen Nacken knurrte."

 

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